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Verband der GeoInformations- wirtschaft Berlin/Brandenburg e.V. |
GEOkomm/NACHRICHTENARCHIV
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Kompetenzzentrum in Potsdam |
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30-04-04
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POTSDAM ~ Brandenburg soll ein „Kompetenzzentrum“ zur Vermarktung von Geodaten erhalten. Das kündigte Peter Hecker, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Geoinformationswirtschaft Berlin/Brandenburg (GEOkomm) gestern auf dem Innovationsforum „Wertschöpfung in der Geoinformationswirtschaft“ in Potsdam an.
Laut Hecker hat Brandenburg bei der Geodatenwirtschaft ein Umsatzpotenzial von 200 Millionen Euro in einem bundesweiten Gesamtmarkt von acht Milliarden Euro. Die Geodaten sind zum Beispiel Informationen über räumliche Beschaffenheiten auf der Erdoberfläche, aber auch über Bodenschätze. Sie werden unter anderem für die Raum- und Verkehrsplanung, den Zivil- und Denkmalschutz oder für die Entwicklung von Navigationssystemen benötigt.
Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) kündigte an, dass von der Verwaltung erhobene Geodaten den Unternehmen zukünftig einfacher zugänglich gemacht werden. „Wir setzen auf eine bessere Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung“, sagte Wanka.
Hecker begrüßte die vom Kabinett beschlossene Freigabe der Daten: „Das ist Wirtschaftförderung, die nichts kostet“.
Märkische Allgemeine Zeitung, 29.04.2004 Seite 6
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