Verband der GeoInformations-
  wirtschaft Berlin/Brandenburg
  e.V.
 
FIS-Broker  

Projektvorstellung - OGC-konforme Geodateninfrastruktur in der Berliner Verwaltung
 
 
Projekt von: SRP / Gesellschaft für Stadt- und Regionalplanung mbH
  Projekte des Unternehmens
  Kompetenzen des Unternehmens
Ansprechpartner: Frank Iden
Strasse: Berliner Straße 112a
PLZ / Ort: 13189 Berlin
Telefon: 030 / 4437210
Telefon: 030 / 44372199
Status des Projekts: Abgeschlossenes Projekt

In einem gemeinsamen Projekt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und der SRP GMBH entstand in den Jahren von 1999 bis 2003 das System "FIS-Broker". Die SRP entwickelte daraus ihr "GIS-BROKER-Framework".

Das persönliche Engagement aller Projektteilnehmer, mit dem sich alle Beteiligten gleichermaßen eine Urheberschaft erwarben, machte das GIS-BROKER-Framework zu einem praxisnahen Produkt und den FIS-Broker zu der heute wohl umfangreichsten und leistungsstärksten Geodateninfrastruktur in Deutschland.

Die aktuelle Zahl von 6 Infrastrukturknoten, 12 aufgabenbezogenen Clientanwendungen und 185 Datenbeständen wächst schnell. Gründe dafür sind die freie Verfügbarkeit des Systems innerhalb der Berliner Verwaltung, die Konfigurierbarkeit von Clientanwendungen ohne Programmierkenntnisse, die Integrierbarkeit beliebiger Geoinformations- und Datenbanksysteme sowie die Möglichkeit für die "Datenherren", ihre Informationsangebote selbständig in das System einzustellen und zu gestalten. Die Infrastrukturknoten des FIS-Brokers werden durch Unternehmen und Dienststellen der Verwaltung als eigenständige Broker-Instanzen betrieben, um ihre Datenbestände in unterschiedlichsten Datenhaltungssystemen zu erschließen und mithilfe von derzeit 18 arbeitsteiligen Diensten zur Verfügung zu stellen.

Die Betreiber der Clientanwendungen wählen aus über 80 Funktionen und allen im Angebot befindlichen Daten, um die für ihre Aufgaben geeignete Anwendungslösung zu gestalten. Das Funktionsangebot des FIS-Brokers reicht von der Karten- und Sachdatenpräsentation über die räumliche und thematische Recherche bis zur Webdigitalisierung von Geo- und Sachdaten. Die einzelnen Infrastrukturknoten des FIS-Brokers kommunizieren über interoperable WebServices, so dass jede Clientanwendung auf das netzweite Angebot zurückgreifen kann. Dabei setzt der FIS-Broker auf die Kommunikationsstandards des OGC, des W3C und der ISO. Neu: Geo-Content-Management! Hier wird die interoperable Verknüpfung des FIS-Brokers mit einem Content-Management-System genutzt, um die raumbezogenen Inhalte der Intra-/Internetpräsentationen mit Geodaten zu verknüpfen. Auf diese Weise kann der gesamte Content herkömmlicher Webseiten über den Raumbezug recherchiert und mit zugehörigen Kartendarstellungen präsentiert werden. Über 8000 Nutzerzugriffe auf die verwaltungsinternen Broker-Instanzen pro Monat mit steigender Tendenz stehen für den Erfolg des Broker-Konzeptes einer Geodateninfrastruktur aus Basis- und Mehrwertdiensten.

weitere Informationen unter: Referenzanwendungen

 
 
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