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Verband der GeoInformations- wirtschaft Berlin/Brandenburg e.V. |
GEOkomm/NACHRICHTENARCHIV
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| eGovernment-Workshop zur Aktivierung des Geodatenmarktes |
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Schönbohm: Mehr Geodaten für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung
Zukunftsmarkt Geodaten - Plädoyer für mehr Kooperation Berlin-Brandenburg |
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10-12-03
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Geobasisdaten sind aus vielen Anwenderbereichen nicht mehr wegzudenken. Ob in analoger oder digitaler Form sind sie eine begehrte Ware und ein Markt der Zukunft. Denn ihre Bedeutung wird noch weiter steigen und die Frage der raschen Verfügbarkeit damit wachsende Bedeutung erlangen. „Ob für die schnelle Bearbeitung eines Bauantrages, den Betrieb des Navigationssystems im Auto oder bei der Verfügbarkeit einer Wanderkarte für den Freizeitsportler - Geodaten werden in vielen Lebensbereichen nahezu täglich benötigt“, sagte Innenminister Jörg Schönbohm heute bei der Eröffnung des GEOkomm-Workshops zur ‚Aktivierung des Geodatenmarktes’ im GeoForschungszentrum Potsdam.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung mit Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft stehen die Möglichkeiten des eGovernment, Geodaten noch schneller für alle Nutzer verfügbar zu machen. „Über das Internet bereit gestellte Geodaten machen das Handeln der Verwaltung vor allem dort transparenter, wo Bürger früher ihre Beteiligungsrechte nur durch den Besuch von Amtsstuben und die Einsicht in dort ausliegende Pläne wahrnehmen konnten,“ hob Schönbohm hervor. eGovernment sei deshalb auch ein Weg zu mehr aktiver Bürgerbeteiligung.
Der Innenminister forderte alle Seiten auf, an der Lösung dieser technologisch anspruchsvollen Aufgabe partnerschaftlich mitzuwirken. „Die angespannte Haushaltslage darf kein Grund dafür sein, Aufgaben zu vernachlässigen, die eine zeitgemäße öffentliche Verwaltung zu leisten hat. Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft muss auch der Staat dafür sorgen, dass er seine Funktionen und Leistungen zeitgemäß anbietet.“
Schönbohm plädierte in diesem Zusammenhang auch für eine verstärkte Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg. „Der Aufbau einer Geodaten-Infrastruktur darf nicht an Ländergrenzen orientiert werden und dort enden. Berlin und Brandenburg müssen sich in ihren Aktivitäten abstimmen und gemeinsam agieren, wo immer es möglich ist und damit der Sache dient.“
Verantwortlich:
Heiko Homburg, Pressesprecher
Ministerium des Innern
Henning-von-Tresckow Str. 9-13
14467 Potsdam
Telefon (0331) 866 2060
Fax: (0331) 866 2666
Quelle:
www.mi.brandenburg.de
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