Verband der GeoInformations-
  wirtschaft Berlin/Brandenburg
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GEOkomm/ NEWSLETTER/2009  
Newsletter BTS 04/2009 vom 16. Dezember 2009  

 
 
Branchentransferstelle GEOkomm Newsletter 04/2009
 
BTS GEOkomm Newsletter 04/2009
Editorial

Geodaten sind durch die Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes plötzlich wieder in die öffentliche Diskussion gekommen. Die Frage, ob und in welchem Umfang sie durch Ihre Personenbeziehbarkeit unter die Regelungen der Datenschutzvorschriften fallen, treibt sowohl die Fachleute als auch die Datenschützer um.
Sie haben sicher die Beiträge in den einschlägigen Fachzeitschriften wie GIS.Business oder ZfV in den letzten Wochen verfolgt und feststellen können, dass die Auffassungen dazu weit auseinandergehen. Das zeigte sich auch im ersten parlamentarischen Gespräch des DDGI in der neuen Legislaturperiode, wo die Vertreterin des BMI den Geodaten unabhängig von Detailliertheit und Aussagefähigkeit per se einen Personenbezug zuwies und sich für die Erarbeitung neuer Vorschriften zu ihrer Verwendung aussprach. Gegen klare Vorschriften ist sicher nichts einzuwenden, solange sie keine zusätzlichen bürokratischen Hürden aufbauen oder in der Folge zu Wettbewerbsnachteilen im internationalen Vergleich führen. Der Verband und seine Mitglieder sind gut beraten, diese Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und aktiv zu begleiten.

Das Jahresende wird traditionell dazu genutzt, Rückschau zu halten und Ziele für das neue Jahr zu formulieren. Warum sollen wir als GEOkomm-Mitglieder das nicht auch tun und kritisch die Arbeit des Verbandes und unseren Beitrag für die Verbandsarbeit hinterfragen? In den sieben Jahren seit seiner Gründung ist es gelungen, Politik und Verwaltung für die Belange der Verbandsmitglieder und der Geoinformationswirtschaft allgemein zu sensibilisieren, auch wenn noch viele Probleme zu lösen sind.
Die Frage ist, wo wir in den kommenden Jahren die Schwerpunkte unserer Arbeit sehen und wie es uns gelingt, möglichst viele einzubeziehen.
Sie alle sind aufgerufen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen, zumal 2010 satzungsgemäß ein neuer Vorstand zu wählen ist, der Ihre Gedanken und Visionen und natürlich Ihr Engagement benötigt.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.

Dr.-Ing. Wolfgang Guske
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender von GEOkomm

Weihnachtsgrüße GEOkomm

GEOkomm wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2010.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen auch im nächsten Jahr Projekte und viele gute Ideen zum Erfolg zu führen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter A. Hecker
Vorstandsvorsitzender GEOkomm e.V.

Corry Kröner
Leiterin Branchentransferstelle GEOkomm

Inhalt
1.  Informationen aus der Branchentransferstelle
  • Innovationspotenzialanalyse
  • Einladung zur Vorstellung von MetroNAV
  • Verbundprojekt PROGRESS an der Universität Potsdam gestartet
  • Aktuelle Stellenausschreibungen
  • GDI-Broschüre
  • Fachgruppe GDI
  • GEOINFORMATIK 2010 in Kiel
2.  Aktuelle Themen aus Wissenschaft & Wirtschaft
  • Die Schweiz zu Gast bei GEOkomm networks in Potsdam
  • Parlamentarischer Abend von NEREUS in Brüssel
  • GEOkomm erhält den Auftrag der EU zur Untersuchung bestehender Ausschließlichkeitsvereinbarungen in der Bundesrepublik Deutschland (IPEAG2010)
  • GEOkomm networks auf der TIB - Bukarest
  • PRIT - Paris
  • Der Wald und die Fernerkundung: Anspruchsvolle Low-Cost-Anforderungen gegenüber neuen High-Tec-Möglichkeiten
  • WMS Caching
  • ARCHIKART 4 & POLYGIS-Globe: eine Zusammenarbeit im Sinne des Anwenders
  • Führende Geoinformationsdienstleister aktualisieren Digitales Landschaftsmodell für die Aufgaben des Bundes
  • RapidEye stellt Online Shop für Satellitenbilddaten vor
3.  Aktuelle Förderprogramme
  • ProVIEL Ideenwettbewerb 2010- Sicherheit/ Navigation & Ortung
  • Verbesserungen im KfW Sonderprogramm für mittelständische Unternehmen
  • Transferbonus Berlin
  • Kompetenzentwicklungsrichtlinie
  • Bildungsscheck in Brandenburg
4.  Termine
1. Informationen aus der Transferstelle
Innovationspotenzialanalyse

Die BTU Cottbus führt im Auftrag der Branchentransferstellen Geoinformationswirtschaft (GEOkomm) und IKT/ Medien (BIKuM) eine Innovationspotenzialanalyse der IKT-, Medien- und Geoinformationswirtschaft im Land Brandenburg durch. Unterstützt werden sie dabei von den Industrie- und Handelskammern des Landes sowie der ZukunftsAgentur Brandenburg.
Vorrangiges Ziel ist die Erfassung und Analyse der Innovationspotenziale in den Unternehmen, die Ableitung von konkreten Unterstützungsmöglichkeiten sowie die gezielte Vermittlung von Forschungs- und Entwicklungspartnern zur Anbahnung von FuE-Projekten. Ab Februar 2010 werden die Ergebnisse der Potenzialanalyse vorliegen und können u.a. bei der BTS GEOkomm eingesehen werden.

Einladung zur Vorstellung von MetroNAV

TelematicsPRO e.V. und die Branchentransferstelle GEOkomm laden alle Interessierten zur Vorstellung des Projektes MetroNAV ein.

Wann: 28.Januar 2010
Zeit: 17:00 - 19:00 Uhr
Wo: Geschäftsstelle GEOkomm, Große Weinmeisterstraße 3a, 16469 Potsdam

Hintergrund:
MetroNAV ist eine Promotion- und Testplattform, die mit ihren Ergebnissen neue Dienstleistungen unterstützt und in der Lage sein wird, marktgängige Leistungsangebote auf ihre Funktionalität und Genauigkeit hin zu testen, zu empfehlen und zu betreiben. Finanziert wird dieses Vorhaben durch die Industrie und durch eine Unterstützung der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg. Der Industrie werden werbliche Präsentationsmöglichkeiten für ihre SatNav- Produkte gegeben, über gebuchte Themenfelder können Leistungspotentiale dargestellt werden und Produkte und Services können mit den bereitgestellten Testtechnologien evaluiert werden - mit der Auszeichnung in Form eines Zertifikates. MetroNAV hat sich zum Ziel gesetzt, eine übergreifende Testanwendung für die Navigation im urbanen und komplexen Umfeld mit allen seinen technologie-kritischen Faktoren wie Multipath, Frequenzkorrelationen zwischen unterschiedlichen Funkträgern oder den Daten-Verarbeitungsraten bei Verkehrsbewegungen (Echtzeitinformationen) zu platzieren.

Verbundprojekt PROGRESS an der Universität Potsdam gestartet Sicherheitswirtschaft

Der von der Universität Potsdam federführend initiierte "Potsdamer Forschungs- und Technologieverbund zu Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit" (PROGRESS) gehört zu den Siegern des Förderprogramms der Bundesregierung "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern". Für das interdisziplinäre Projekt werden für fünf Jahre insgesamt elf Millionen Euro vom Bund zur Verfügung gestellt.
PROGRESS ist ein Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit naturwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Forschungsdisziplinen des Forschungsnetzwerks "pearls". An PROGRESS sind außer der Universität Potsdam sechs weitere Wissenschaftseinrichtungen der Region beteiligt, unter anderem das Deutsche GeoForschungsZentrum, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sowie das Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner, GEOkomm und Partner aus Industrie und öffentlicher Verwaltung.
Vor dem Hintergrund wachsender Georisiken und der Auswirkungen des Umwelt- und Klimawandels geht es dem Forschungsverbund darum, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie, Politik und Verwaltung zu stärken, um mit neuen Technologien und Methoden Naturgefahren, wie Erdbeben oder Überschwemmungen, schneller erkennen und besser einschätzen zu können. Ziel ist es, den Verantwortlichen in den betroffenen Gebieten zu helfen, rechtzeitig geeignete Vorkehrungen zu treffen. Dabei stellt der Verbund Themenbereiche wie satellitengestützte Fernerkundung, automatisierte Datenanalyse, Vorhersagesysteme, zielgruppenorientierte Risikokommunikation sowie Beratung und Training von politischen Entscheidungsträgern in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Mit dem Vorhaben wollen alle Beteiligten einen weiteren Schritt in Richtung eines international wichtigen Kompetenzzentrums für Forschung und Beratung zu Naturgefahren und Folgen des Klimawandels gehen.
Die Leitung des Projektes hat Prof. Dr. Manfred Strecker, Sprecher des Profilbereiches Erdwissenschaften der Universität Potsdam.

www.geo.uni-potsdam.de/progress/index.html

Aktuelle Stellenausschreibungen

Im Rahmen der BMBF-Initiative "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" sind an den Partnereinrichtungen des Potsdamer Forschungs- und Technologieverbundes zu Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit (PROGRESS) Mitarbeiterstellen zu besetzen. Nähere Informationen zu den Stellenausschreibungen erhalten sie unter folgender Adresse:

www.geo.uni-potsdam.de/progress/jobs/jobs.html

GDI-Broschüre

Die LGB hat in Zusammenarbeit mit GEOkomm und dem Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (BDVI) Berlin und Brandenburg eine Informationsbroschüre zur Geodateninfrastruktur Berlin/Brandenburg herausgegeben.
Eine PDF-Datei der Broschüre können Sie sich unter folgender Adresse herunterladen.

Mehr Infos dazu unter:
www.geobasis-bb.de/GeoPortal1/produkte/info_mat.htm

Fachgruppe GDI

Die nächste Sitzung der Fachgruppe GDI findet am 21.Januar 2010 ab 17:00 Uhr in der Geschäftsstelle GEOkomm, Große Weinmeisterstraße 3a in Potsdam statt.

Thema:
Das Ministerium des Innern plant, im Jahr 2010 die Fördergegenstände der GDI-Förderrichtlinie zu erweitern. Wie sind ihre Erfahrungen im Umgang mit der Richtlinie. Bitte teilen Sie uns mit, was aus Ihrer Sicht, im Sinne der Antragsteller verändert werden sollte.
Damit sich die Experten auf das Thema gezielt vorbereiten können, bitten wir Sie schon im Vorfeld, Ihre Fragen und Anmerkungen per Email an bts@geokomm.de zu senden.

Allgemeines Ziel der Fachgruppe ist die Förderung des Geoinformationsmarktes. Im Brennpunkt des Interesses steht dabei der Beitrag von Geodateninfrastrukturen zur effektiven Entwicklung privater und öffentlicher Geschäfts- und Lebensprozesse.
Die Fachgruppe setzt sich einerseits aus GEOkomm-Mitgliedern zusammen, ist aber auch für alle fachlich Interessierten offen.

www.geokomm.de

GEOINFORMATIK 2010 in Kiel

unter dem Motto "Die Welt im Netz" findet vom 17. - 19. März die "GEOINFORMATIK 2010" des GIN e.V. an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt. Folgende Angebote sind vorgesehen:

  • Technologie- und Anwendervorträge
    (z.B. vernetzte Welten (GDI, GRID) Umweltmanagement, Umweltbeobachtung, 3D-Visualisierung, Transport und Logistik)
  • Vorträge aus der Wissenschaft
    (z.B. räumliche ubiquitäre Systeme (mobiles GIS), Ver- und Entsorgung, Navigation, Transport und Logistik, Geosensor Netzwerke, Web 2.0, digitale Globen)
  • Ausstellerforum
    (Produktpräsentationen und Dienstleistungen zum Anfassen)
  • Technologietransferforum
    (Studierende und Existenzgründer stellen Ihre Ideen vor)
  • Soziales Rahmenprogramm
  • Norddeutscher Geoinformatik-Abend und Geoinformatik-Treff
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter:
www.geoinformatik2010.de

2. Aktuelle Themen aus Wissenschaft & Wirtschaft
Die Schweiz zu Gast bei GEOkomm networks in Potsdam

In der 2. Novemberwoche Woche waren 12 Mitglieder des Schweizer IT-Clusters tcbe.ch aus Bern zu Besuch in Potsdam. Ein intensiver Erfahrungsaustausch sowie ein Matchmaking - Workshop standen im Mittelpunkt des Treffens.
Alle Teilnehmer (tcbe.ch und GEOkomm) äußerten sich durchweg positiv in der Folge des Meetings. Die anwesenden GEOkomm-Netzwerkpartner hätten ein "ausgezeichnetes Angebot" präsentiert. Übereinstimmend wurde daher festgestellt, dass sehr gute Kontakte hinsichtlich des Aufbaus von neuen Geschäftsbeziehungen geknüpft werden konnten. Dabei war das Thema Geoinformation für einige der Schweizer IT Firmen durchaus noch Neuland. Konkret wurden folgende "next steps" vereinbart:

  • Planung eines gemeinsamen Auftritts in Dubai im November 2010 auf einer international vielbeachteten IT-Konferenz
  • Weiterer Austausch zum Thema "Sicherheit und Firewall bei Geodaten"
  • Analyse vernetzter Fähigkeiten - Personalassessment über Geoinformation vernetzt darstellen
  • Software diagnostics: Schweizer Firmen testen gemeinsam mit dem HPI
  • Unterstützung von zwei Schweizer Firmen, die ganz konkretes Interesse an einer Ansiedlung in Potsdam geäußert haben
  • Zusammenarbeit beim Technologietransfer mit der Berner Fachhochschule
  • Als abschließendes Statement formulierten die Schweizer - Let's do IT - und unterstrichen damit Ihr Interesse an einer ernsthaften Fortsetzung der begonnenen Zusammenarbeit.

Parlamentarischer Abend von NEREUS in Brüssel

Am 17.11.2009 fand der parlamentarische Abend von NEREUS im Europa Parlament in Brüssel statt. Ziel war es, den Dialog mit dem Europäischen Parlament zu stärken und die Anliegen der europäischen Regionen zu diskutieren. Fast 100 Teilnehmer, darunter eine Reihe von Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Vertreter europäischer Institutionen, Vertreter der NEREUS-Regionen und regionale Politiker nahmen an der Veranstaltung teil. GEOkomm wurde durch Herrn Prof. Kenneweg und Herrn Dr. Rudolph von Rapid Eye vertreten. Weitere Vertreter des Landes Brandenburg waren MEP Herr Glante, Herr Oehler und Frau Urban von der Landesregierung.
Der Keynote Vortrag wurde von MEP Herrn Glante gehalten. Er führte anhand von Beispielen aus, wie und mit welchen Schwerpunkten sich der Übergang der EU-Beiträge zur Weltraumtechnologie von der Forschung zur praktischen Anwendung vollziehen wird. http://glante.de/service_download.php?bereich=reden_ng Präsident Bénéteau fasste am Ende die wesentlichen Ergebnisse des parlamentarischen Abends zusammen:

  • Der Vorschlag einer NEREUS-Beteiligung an der Konzipierung der Politik zur Förderung der Weltraumtechnologie ist zu begrüßen und zu unterstützen.
  • Es gibt 5 Regionen, die sich mit Erdbeobachtungszentren befassen und einen von NEREUS nach Beratungen im Verwaltungsrat unterstützten Antrag (DORIS) stellen, der im Sinne der festgestellten Entwicklungstrends der EU-Weltraumpolitik konzipiert ist.
  • Für die gebührenfreie Datenbereitstellung sollte bis 2011 ein konkretes Programm entwickelt und dazu Pilotprojekte ausgeschrieben werden.
  • Wer wird GMES bezahlen? Die Finanzierung der kontinuierlich für öffentliche Stellen bereitzustellenden Dienste bedarf einer dauerhaft tragfähigen Regelung.
  • NEREUS kann sich nicht an Ausschreibungen der EU beteiligen, ist aber gewillt und vorbereitet, Mitgliedsregionen zu unterstützen.
Hintergrund:
NEREUS steht für Network of European Regions Using Space Technologies. Das Land Brandenburg trat im Jahr 2007 dem Netzwerk bei, um die Weltraumtechnologie als Stütze der Regionalwirtschaft auszubauen und zu fördern. Das Brandenburger Interesse an Weltraumtechnologie konzentriert sich dabei auf die Geoinformationswirtschaft (Gewinnung und Nutzung von Satellitendaten, Forschung, Navigationssysteme usw.)
NEREUS mit Sitz und Geschäftsstelle in Brüssel soll dazu beitragen, dass Forschungsprojekte und Fördergelder der EU verstärkt seinen einschlägig orientierten Mitgliedsregionen zugute kommen. Der Verband der Geoinformationswirtschaft und GEOkomm networks sind wesentliche regionale Akteure in der Hauptstadtregion auf diesem Arbeitsgebiet.

GEOkomm erhält den Auftrag der EU zur Untersuchung bestehender Ausschließlichkeitsvereinbarungen in der Bundesrepublik Deutschland (IPEAG2010)

GEOkomm e.V., einer der führenden Verbände Deutschlands im Geoinformationssektor, wurde von der Europäischen Kommission beauftragt, 2010 eine Studie zur Ermittlung potentieller Ausschließlichkeitsvereinbarungen in Bezug auf die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors in der Bundesrepublik durchzuführen. Solche Vereinbarungen sind laut Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (die sog. PSI Directive) in der Regel verboten.

Wie in ihrer Mitteilung infolge der Evaluierung der Richtlinie 2003/98/EC bereits angekündigt, hat die Europäische Kommission eine Studie mit dem Titel "PSI: Identification of Potential Exclusive Agreements in Germany (IPEAG)" beauftragt. Die Vorgabe der Studie lautet, potentielle Ausschließlichkeitsvereinbarungen, die mit Einrichtungen des öffentlichen Sektors in Deutschland getroffen wurden, zu ermitteln.

Ziel der Studie ist, relevante Informationen sowohl von Seiten der öffentlichen Stellen als auch seitens der Wirtschaft, die im deutschen Weiterverwendungsmarkt von Informationen des öffentlichen Sektors tätig sind ( und somit von der Angebots- wie von der Nachfrageseite ), zu sammeln und festzustellen, ob möglicherweise Ausschließlichkeitsvereinbarungen wie in Artikel 11 der Richtlinie 2003/98/EG aufgeführt, bestehen.

Solche Vereinbarungen sind oft eine Hinterlassenschaft, die vor dem Internetzeitalter bzw. vor Regierungsprogrammen zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung getätigt wurden und sind aufgrund der Richtlinie untersagt. Ausschließlichkeitsvereinbarungen werden als erhebliche Hemmnisse bei der Weiterverwendung von Informationen öffentlicher Stellen eingestuft. Die Weiterverwendung sollte ja eigentlich bewirken, innovative Produkte und Dienstleistungen zur Steigerung der Produktivität, zu einem größeren Wirtschaftswachstum und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze hervorzubringen.

Der Auftrag zur Durchführung dieser Studie für Deutschland wurde an ein Konsortium vergeben, das von GEOkomm - Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg e.V. geleitet wird.

Das von GEOkomm geführte Konsortium ist aufgrund seiner politischen Verbindungen und seinem hohen Ansehen auf Bundes- und Länderebene, seiner einzigartigen Kenntnisse der Zielgruppe des Informationsmarkts, ausgeprägter operativer Erfahrungen auf dem Gebiet der Marktforschung im deutschen öffentlichen und privaten Sektor sowie nachweislichem juristischem Fachwissen in den entsprechenden Bereichen gut positioniert und bestens qualifiziert, diese Studie für Deutschland durchzuführen. Michael Fanning, GEOkomm Mitglied und Geschäftsführer des Konsortialpartners Online Consultants International GmbH wurde zum Projektleiter ernannt.

Der Ermittlungsteil der Studie beginnt Anfang 2010. In den kommenden Wochen wird Informationsmaterial hierzu auf der GEOkomm e. V. Website zur Verfügung gestellt. Fragen können an den Projektleiter unter IPEAG2010@geokomm.de gerichtet werden.
http://ec.europa.eu/information_society/policy/psi/index_en.htm
www.epsiplus.net/news/news/psi_exclusive_arrangement_studies_launched

GEOkomm networks auf der TIB - Bukarest

Vom 28. bis 31. Oktober 2009 nahm GEOkomm networks, vertreten durch die Herren Weber (Biq GmbH) und Dr. Hecker (Netzwerkmanager), im Rahmen eines Gemeinschaftsstands des BMBF an der Internationale Bukarester Messe TIB teil. Diese Messe ist die größte Industriemesse des Landes und eine Leistungsschau der Elektrotechnik und Elektronik, des Maschinenbaus, der Werkstofftechnologien sowie der Chemie und der Bauwirtschaft.
Nach dem EU-Beitritt ist Rumänien der siebtgrößte Markt der EU 27 geworden. Rumänien ist eines der Länder, das sich sehr schnell im positiven Sinne verändert hat. Mit seiner großen Bevölkerung ist Rumänien nach Polen der zweitgrößte Markt in Mittel- und Osteuropa und der größte in Südosteuropa und damit ein interessanter Partner auch für deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg (c/o VDI/VDE Innovation + Technik GmbH) organisierte auf dem Gemeinschaftsstand auf der TIB in Bukarest einen Workshop und einen Brokerage Event (Matching). Ziel dieser Veranstaltung war es, Rumänische Akteure der Forschung und der Industrie das deutsche Innovationssystem vorzustellen und bilaterale (technologische, geschäftliche) Kooperationen anzubahnen. Der Auftritt in Bukarest ermöglichte es dem Netzwerk, eine Vielzahl interessanter Kontakte zu machen, die nun konsequent weiterverfolgt werden.

PRIT - Paris

Die Agence Ile-de-France und die sieben regionalen Clusters haben am 30.11. und 01.12.2009 zur PRIT (Paris Region Innovation Tour) nach Paris eingeladen. Es war bereits die 5. Ausgabe dieser Veranstaltung auf der sich Innovationcluster und ihre Manager aus ganz Europa trafen. Der Rahmen von mehreren Konferenzen, Workshops und einer Ausstellung machte es den Teilnehmern möglich, sich über die neuesten Trends zu informieren und auszutauschen sowie Geschäftsmöglichkeiten zu besprechen und zukünftige Kooperationen mit anderen europäischen Clustern anzubahnen.
Am Abend wurde der "Paris Innovation Prize 2009" in einer feierlichen Zeremonie überreicht. GEOkomm networks war als eines der Mitglieder von Kompetenznetze Deutschland, eine Initiative des BMWi eingeladen sich zu präsentieren und konnte auch hier wertvolle Kontakte knüpfen.

Der Wald und die Fernerkundung: Anspruchsvolle Low-Cost-Anforderungen gegenüber neuen High-Tec-Möglichkeiten

- Bericht über die DGPF-Arbeitstagung am 20. Oktober 2009 in Berlin -

Das umfangreiche Vortragsprogramm des Workshops des DGPF-Arbeitskreises "Auswertung von Fernerkundungsdaten" unter der Leitung von Dr. Weichelt (RapidEye) und Prof. Dr. Kleinschmit (TU Berlin) umfasste 17 Vorträge aus drei Themenblöcken zu insgesamt sehr unterschiedlichen Themen, die aber alle von Interesse für Praktiker der Geoinformationswirtschaft wie der Forstwirtschaft waren, denn es ging in jedem Falle darum, wie man den oft sehr speziellen Informationsbedarf für die sperrige Landnutzungsart "Wald" mit neuen Sensoren, Algorithmen oder Methoden zufrieden stellen kann, ohne dass die Kosten (z. B. für LIDAR-Befliegungen mit einer Mindestinformationsdichte von 6 Punkten pro m2) ins Unbezahlbare steigen. Die Vielseitigkeit des Inventurobjekts "Wald" wurde bereits daran deutlich, dass Inventur- und Veränderungsprobleme des borealen Waldes auf Permafrostböden an arktischen Küsten in Sibirien ebenso behandelt wurden wie solche der Plantagen aus Aufforstungen in der südamerikanischen Pampa, der Savannenwälder in der Sahel-Zone und an höhenzonalen oder klimazonalen Waldgrenzen. Dennoch lag der thematische Schwerpunkt bei der Problemlösung für mitteleuropäische Wälder, und hier wurden vorzugsweise neue technologische Ansätze diskutiert. Einige typische Fallbeispiele:

  • Wie gewinnt und standardisiert man Referenzspektren für Wälder als Grundlage für die künftige Arbeit mit der Zukunftstechnologie Hyperspektralfernerkundung? (Förster, TU Berlin);
  • Wie gewinnt man kurzfristig einen Überblick über Waldschäden in Katastrophenfällen (hier: Orkan Kyrill)? (Müterthies, Münster);
  • Wie und wie genau können Baumarten mittels LIDAR und optischen Scannern in Mischbeständen erkannt werden (Fuchs et al., Uni Göttingen);
  • Was leisten SAR-Methoden bei der großflächigen Ableitung der Waldbiomasse? (Cartus, Uni Jena);
  • Welchen Beitrag zur Informationsgewinnung leisten die einzelnen Komponenten bei einem multisensoralen Ansatz? (Koch, Uni Freiburg);
  • Was bringt die Datenfusion von Terra-SAR-X und RapidEye Daten für Waldinventuren (Hinz, KIT Karlsruhe);
  • Wie organisiert man privatwirtschaftlich und langfristig die Aufgabe des FFH-Monitoring für ein ganzes Bundesland? (Lindemann, EFTAS, Münster);
  • Welche Automatisierungsmöglichkeiten gibt es für Abgrenzungs-, Mess- und Kartiervorgänge in Waldbeständen (hierzu gab es mehrere Beiträge).
Einige der Vorträge werden in einem Themenheft der Zeitschrift PFG publiziert werden, das aber erst Mitte 2010 vorliegen wird. Wer Informationen schneller benötigt, sei auf die Internet-Seite der DGPF verwiesen.
Prof. H. Kenneweg

WMS Caching

Das Unternehmen mtc hat im November 2009 die Tests seines WMS Cachingsystems "le cache" erfolgreich beendet. Im Rahmen des Tests wurde ein direkter Vergleich zwischen dem hoch verfügbaren WMS der Brandenburgischen Landesvermessung auf einem Load Balanced System und dem Cachingsystem von mtc auf einem virtuellen Server während des laufenden Betriebs durchgeführt. Obwohl der beschleunigte Geodienst von mtc mehr Inhalte enthielt, war er im Durchschnitt 3 mal so schnell wie das hoch verfügbare Load Balanced System. Auch wenn dies nur ein Test war, zeigt er doch sehr deutlich die beiden großen Vorteile des Produktes "le cache":

  • durch den Aufbau eines Caches bereits vor der Abfrage ist das System erheblich schneller als WMS-Dienste, die sich aus Vektordaten ein Bild berechnen.
  • Durch die Möglichkeit der Zusammenfassung mehrerer WMS Dienste zu einem Dienst lassen sich beliebige Inhalte untrennbar gruppieren und erheblich beschleunigen.
Kontakt:
www.mtc-geo.eu
vertrieb@mtc-geo.eu

ARCHIKART 4 & POLYGIS-Globe: eine Zusammenarbeit im Sinne des Anwenders

Das Liegenschaftsinformations- und Managementsystem ARCHIKART startet bereits seit einigen Monaten mit der 4. Generation durch. Gekennzeichnet durch nutzerbezogene Einstellungsmöglichkeiten, übersichtliche Informationsbereitstellung und modernes Design steht damit die bewährte Qualität in den kommunalen Bereichen Liegenschaften, Bau, Umwelt, Verkehr, Facility Management und NKF zur Verfügung. Auch die Vorteile der vollständig neu entwickelten dienste-basierten Web-Lösung POLYGIS-Globe aus dem Hause CAIGOS GmbH können durch eine effiziente Integration genutzt werden.

POLYGIS-Globe wird in Zukunft praktisch die vollständige Funktionalität der bisherigen Desktop-Lösung zur Verfügung stellen - mit allen Vorteilen, die eine Web-Lösung bietet. Die Neuentwicklung beinhaltet aber noch viel mehr. Genau wie es von der Desktop-Version bekannt ist, gibt es das Produkt in den Abstufungen Auskunft, Standard und Professional. Diese reglementieren über Benutzerrechte lediglich die Funktionalität der Lösung. Dies gilt ebenso für die Fachlösungen der Kirkeler
CAIGOS GmbH, die ohne Veränderungen direkt im Browser bereit stehen. Die vollständige Rechte- und Benutzerverwaltung steht ebenso zur Verfügung, wie auch die kompletten Reportdefinitionen, Arbeitssitzungen und Druckschablonen, die für das Gesamtsystem definiert sind. Das System beinhaltet auch eine Oberfläche, die individuell angepasst werden kann. So ist beispielsweise auch das Look&Feel aus ARCHIKART adaptierbar. Die Nutzung an allen Verwaltungsrechnern ist ohne Arbeitsplatzinstallation möglich. Es genügt ein aktueller Webbrowser.

Aus diesen Gründen hat sich die ARCHIKART Software AG dafür entschieden, POLYGIS-Globe vollständig in ARCHIKART 4 zu integrieren. Die gute Zusammenarbeit mit der CAIGOS GmbH und der hohe Einsatz der Entwicklungsabteilungen beider Softwarehäuser ermöglichte eine schnelle Integration innerhalb kürzester Zeit.

Kontakt:
www.archikart.de

Führende Geoinformationsdienstleister aktualisieren Digitales Landschaftsmodell für die Aufgaben des Bundes

  • Arbeitsgemeinschaft aus Infoterra, IABG und DELPHI IMM aktualisiert und ergänzt knapp 360.000 Quadratkilometer Geodaten
  • Hauptphase der Kartierung beginnt in Produktionszentren in Potsdam und Dresden
Die erste Projektphase der laufenden Aktualisierung des Digitalen Landschaftsmodells für die Aufgaben des Bundes (DLM-DE) ist erfolgreich abgeschlossen: die von der Infoterra GmbH koordinierte Arbeitsgemeinschaft ARGE-DLM-DE lieferte eine Testkartierung über 2.700 Quadratkilometer im Großraum München an das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG). Diese wurde jetzt geprüft und abgenommen. Damit konnten die Arbeiten an der Hauptkartierung wie geplant Anfang Oktober beginnen. Die gesamte Aktualisierung soll bis Ende 2010 abgeschlossen werden. Der Auftrag wurde im Juni 2009 vergeben.
In hochmodernen Produktionszentren in Potsdam und Dresden werden insgesamt 30 Kartierexperten von DELPHI IMM (Potsdam), der IABG (Dresden) sowie der Astrium-Tochtergesellschaft Infoterra das DLM-DE mit Hilfe von aktuellen Satellitenbilddaten unter die Lupe nehmen. Dabei sollen Landbedeckung und Landnutzung überprüft, inhaltliche und geometrische Veränderungen erfasst und Ergänzungen von Objekten, die bisher nicht Bestandteil des DLM-DE waren, vorgenommen werden. Kartiert werden zum Bespiel die jüngsten Erweiterungen von Siedlungs- und Industriegebieten oder auch Veränderungen von Wald-, Acker- und Wiesenflächen. Die Mindestkartierfläche beträgt dabei 1ha, das Stichjahr ist 2009. Die Überprüfung und Aktualisierung erfolgen mittels hocheffizienter, halb-automatischer Datenprozessierung. So können Zeit- und Kostenrahmen eingehalten und die Qualität sichergestellt werden.
Projektleiter Marek Tinz zeigt sich angesichts der Aufgabe zwar respektvoll, aber überzeugt: "Diese komplexe Aktualisierung in der Kürze der Zeit zu erstellen, ist sicherlich eine große Herausforderung, zudem fordert das BKG eine Gesamtgenauigkeit von nicht weniger als 95 Prozent", so Tinz. "Unsere Erfahrungen aus ähnlich dimensionierten Projekten und der Testkartierung zeigen aber, dass die Teams unserer Arbeitsgemeinschaft in der Lage sind, diesen Anforderungen gerecht zu werden." Primäre Datenquelle für die Kartierung ist die deutsche Satellitenkonstellation RapidEye, die nun erstmals ganz Deutschland flächendeckend erfassen soll: 750 Kacheln von jeweils 25x25 qkm Größe sind dafür notwendig. Die Datenakquisition läuft bereits seit Anfang Juli und soll nach Möglichkeit noch in der Vegetationsperiode 2009 abgeschlossen werden. Im Rahmen dieser Aktualisierung wird das DLM-DE so ergänzt, dass die darin enthaltenen Informationen den Klassen der gesamteuropäischen Landnutzungskartierung CORINE Land Cover (CLC) entsprechen. Damit entsteht für Deutschland ein Geodatensatz, der vielseitige Anwendungen in den Sektoren Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Gewässerschutz, Verkehr, Sicherheit, Raumplanung bedienen kann. Gerade für interdisziplinäre Fragestellungen, für die präzise Vermessungs- und Umweltinformationen benötigt werden, stellt das neue DLM-DE eine aktuelle und solide Grundlage dar.
Nicht zuletzt erfüllt das neue DLM-DE die Spezifikationen der so genannten "Land Monitoring Core Service"-Komponente des Europäischen GMES Programms und wird zukünftig Bestandteil eines grenzübergreifend harmonisierten europäischen Datensatzes sein.

Kontakt:
www.delphi-imm.de
www.infoterra.de

RapidEye stellt Online Shop für Satellitenbilddaten vor

Geodata Kiosk mit Aufnahmen aus Deutschland jetzt verfügbar

RapidEye, der weltweit einzige Geoinformationsdienstleister, der eine aus fünf baugleichen Satelliten bestehende Konstellation betreibt, hat die Deutschland Version seines Online-Shops für Satellitenbilddaten vorgestellt - den RapidEye Geodata Kiosk. Der Geodata Kiosk ist ein Online-Shop, der sofort einsetzbare Satellitenbilddaten anbietet. Im Geodata Kiosk haben Kunden die Möglichkeit, ein oder mehrere Gebiete auszuwählen und sie nach der Bezahlung mit einer Kreditkarte umgehend zur Verfügung gestellt zu bekommen. Bei den Daten handelt es sich um RapidEye Ortho Products (Level 3A). Sie sind orthorektifiziert und haben eine Auflösung von 5 Metern pro Pixel. Alle Daten stammen von den Satelliten RapidEye 1 bis 5 und können problemlos in jedes GIS System integriert werden. In der heute veröffentlichten Deutschland Version des Geodata Kiosk stehen potentiellen Kunden hochqualitative Daten aus Deutschland sowie 16 kostenlose Testdatensätze aus aller Welt zur Verfügung.
"Einer der großen Vorteile unserer neuen Plattform ist, dass auch sehr kleine Gebiete ausgewählt und bestellt werden können. Die Auswahlfunktion in unserem Kiosk schreibt keine Mindestgröße vor und der Mindestbestellwert liegt schon ab 50 Euro. Zudem können Kunden zwischen verschiedenen Formaten wie z.B. GeoTIFF und NITF wählen und für erfahrene Anwender wird es interessant sein, dass sie im Geodata Kiosk zwischen UTM und geographischen Koordinatensystemen auswählen können," so Michael W. Prechtel, Leiter der Abteilung Sales & Marketing bei RapidEye.
Der RapidEye Geodata Kiosk ist über die URL www.geodatakiosk.de wie auch über RapidEye's Website unter www.rapideye.de zu erreichen. Das Unternehmen rechnet in der Deutschland Version noch mit kleinen Startschwierigkeiten des Systems. Die Qualität der Daten hingegen ist davon nicht betroffen - es werden nur hochqualitative RapidEye Produkte angeboten. Feedback zu möglichen Systemschwierigkeiten erbittet RapidEye über die Feedback-Funktion im Geodata Kiosk oder direkt per E-Mail an kioskfeedback@rapideye.de.

Besuch Sie unsere Bilder-Gallerie auf unserer Website unter
www.rapideye.de/home/gallery/index.html Bitte verwenden Sie unsere Copyrights wie folgt:
Copyright 2009 RapidEye AG.

Kontakt:
www.rapideye.de

3. Aktuelle Förderprogramme

ProVIEL Ideenwettbewerb 2010- Sicherheit/ Navigation & Ortung
Der Ideenwettbewerb ProVIEL zielt auf Vorhaben zur Erschließung lukrativer Geschäftsfelder in den Bereichen Sicherheit und Navigation/Ordnung unter Einsatz bestehender technologischer Lösungen. Ziel ist nicht die Entwicklung neuer Technologien, sondern die innovative Nutzung der Potenziale neuer Technologien und Geschäftsmodelle zur Gestaltung von neuartigen Wertschöpfungsketten und Zuliefernetzwerken in und zwischen kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Gefördert werden Zuwendungsfähige Ausgaben pro Unternehmen in Höhe von max. 100.000 Euro bei einer Projektlaufzeit von 6 Monaten. Die Förderquote beträgt bis zu 75% bei Verbundvorhaben mehrerer Unternehmen und bis zu 60 % bei Einzelvorhaben.
www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.187412.de


Verbesserungen im KfW Sonderprogramm für mittelständische Unternehmen
Im Zusammenhang mit dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel einberufenen Wirtschaftsgipfel am 02.12.2009 hat die KfW zusammen mit der Bundesregierung eine Reihe von Flexibilisierungen im KfW Sonderprogramm für Mittelständische Unternehmen erarbeitet.
www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/root,did=323232.html


Vermarktungshilfe-Programm des BMWI
Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zur Förderung der Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit mit Chile. Projektlaufzeit: 23.07.2009 - 25.09.2009
www.bmbf.de/foerderungen/13752.php


Transferbonus Berlin
Der Transfer BONUS bezuschusst die Inanspruchnahme von Leistungen von Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg zur Realisierung von kleinen Projekten der angewandten Forschung und Entwicklung. Ziel ist die Unterstützung des Technologie- und Wissenstransfers aus den Wissenschaftseinrichtungen in kleine und mittlere Unternehmen (KMU*).

Die Zuwendung kann in zwei Varianten gewährt werden: Einstiegsvariante - 100 % Förderquote vom Auftragsvolumen, jedoch max. 1.500 Euro Gefördert werden die Ausgaben für externe wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der Entwicklung eines neuen oder veränderten Produktes, einer neuen oder veränderten Dienstleistung oder im Hinblick auf eine Verfahrensinnovation.
Standardvariante - 70 % Förderquote vom Auftragsvolumen, jedoch max. 7.000 Euro Gefördert werden die Ausgaben für externe planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind, neue oder veränderte Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren bis zur Markt- bzw. Fertigungsreife voranzutreiben.
www.transferbonus.de/www.transferbonus.de/Home.html


Kompetenzentwicklungsrichtlinie
Richtlinie zur Förderung der Kompetenzentwicklung durch Qualifizierung in kleinen und mittleren Unternehmen im Land Brandenburg
Mehr unter www.lasa-brandenburg.de/Qualifizierung-in-Unternehmen.652.0.html


Bildungsscheck in Brandenburg
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte mit Hauptwohnsitz im Land Brandenburg können einen Bildungsscheck über maximal 500 EUR zur Förderung ihrer individuellen Weiterbildung bei der LASA erhalten.
www.lasa-brandenburg.de/Qualifizierung-in-Unternehmen.652.0.html


Bildungsscheck in Brandenburg ist angelaufen
Ab sofort können sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz im Land Brandenburg einen Bildungsscheck über maximal 500 EUR zur Förderung ihrer individuellen Weiterbildung bei der LASA erhalten.
www.lasa-brandenburg.de/news_detail.24.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=121&cHash=1

4. Termine

Termine GEOkomm
21. Januar 2010 Fachgruppe GDI
28. Januar 2010 Vorstellung des Projektes MetroNAV


Workshops
18. Februar 2010
Geozentrum Hannover
Einsatz von Geoinformationen in Land- und Forstwirtschaft – Rahmenbedingungen und Perspektiven
Flyer


nationale und internationale Termine
09. - 10. Februar 2010 KOMCOM Nord Hannover
02. - 06. März 2010 CEBIT Hannover
17. - 19. März 2010 GEOINFORMATIK 2010 Kiel "Die Welt im Netz"
22. - 24. März 2010 Map Middle East Dubai
19. - 23. April 2010 Hannover Messe
20. - 21. April 2010 3. Deutsches Geoforum 2010 des DDGI in Berlin
" Verkehr und Geoinformation"
26. - 27. April 2010 6. GeoForum MV in Rostock
"Vernetzte Geodaten: vom Sensor bis zum Web "
05. - 06. Mai 2010 Intergeo East Istanbul
08. - 10. Juni 2010 58. Deutscher Kartographentag Berlin/ Potsdam
08. - 13. Juni 2010 ILA Berlin
07. - 09. Juli 2010 AGIT Salzburg
05. - 07. Oktober 2010 INTERGEO Köln

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Große Weinmeisterstraße 3a
14469 Potsdam

Tel: 0331 / 2731927
Fax: 0331 / 2731935
Email: bts@geokomm.de
Web: www.geokomm.de

 



 
 
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