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Verband der GeoInformations- wirtschaft Berlin/Brandenburg e.V. |
GEOkomm/NACHRICHTENARCHIV
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| Branchenkonferenz der Geoinformationswirtschaft Potsdam 07.11.2005 |
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Pressemitteilung des Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg |
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07-11-05
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Rund 60 Vertreter der Geoinformationsbranche aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg werden heute zur Branchenkonferenz der Geoinformationswirtschaft in Potsdam erwartet. Ausgerichtet wird die Tagung vom Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg e.V. (GEOkomm) sowie von der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH.
"Die Tagung bildet den Auftakt zu einer Reihe von Branchenkonferenzen. Sie unterstützen die Neuausrichtung der brandenburgischen Wirtschaftsförderung. Nachdem zunächst die Branchen mit den größten Wachstumspotenzialen identifiziert wurden, geht es jetzt darum, im Dialog mit den Branchenvertretern spezielle Strategien zur Unterstützung für jede einzelne Wachstumsbranche zu entwickeln", erklärte dazu Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns.
"Die Geoinformationswirtschaft ist eine der 16 Wachstumsbranchen, die künftig besonders unterstützt werden. In der Hauptstadtregion sind etwa 600 kleine und mittlere Unternehmen mit rund 2.200 Mitarbeitern auf dem Geoinformationsmarkt tätig. Zudem zeichnet sich die Region durch ein leistungsfähiges Forschungsumfeld im Bereich der Geoinformation aus", erklärte Minister Junghanns weiter.
"Es gibt einen wachsenden Bedarf an Geoinformationen. In Marktstudien werden der Geoinformationswirtschaft gute Chancen zur Erschließung innovativer und lukrativer Märkte prognostiziert. Die Branchenkonferenz trägt dazu bei, die Branche noch enger zu vernetzen, damit sie ihre Marktpotenziale auch ausschöpfen kann", betonte Minister Junghanns.
Im "Kompetenznetzwerk Geoinformationswirtschaft" haben sich Unternehmen der Branche in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, wissenschaftliche Einrichtungen, der Verband GEOkomm e.V. sowie die ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg zusammengeschlossen.
Prof. Dr. Klaus-Peter Schulze, Geschäftsführer der ZunkunftsAgentur Brandenburg, hob hervor: "Diese Branchenkonferenz stellt erneut eindrucksvoll das Innovationspotenzial der Geoinformationswirtschaft unter Beweis. Das GEOkomm-Netzwerk, an dem sich auch die ZAB beteiligt, ist ein Erfolg versprechendes Beispiel für unternehmerische Kooperation und praktizierten Technologietransfer im Land Brandenburg."
Dr. Peter A. Hecker, Vorsitzender des Verbandes der GeoInformationswirtschaft Berlin/Brandenburg e.V. (GEOkomm), betonte: "Eine intensivierte Kooperation von Unternehmen untereinander sowie mit den hiesigen Einrichtungen der Wissenschaft ermöglicht den schnellen und effizienten Technologietransfer, wichtigste Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche. Darüber hinaus eröffnet diese Kooperation für die Partner erst die Teilnahme an größeren Projekten und Aufträgen. Die Unternehmen schaffen auf diesem Wege eine leistungsfähige Basis für die Erschließung neuer Märkte außerhalb der Region, aber auch für den Aufbau der Geodateninfrastrukturen in Brandenburg und Berlin. Von der heutigen Standortbestimmung erwarte ich mir wertvolle Hinweise für die weitere Vorgehensweise auf diesem Weg."
Zur Information:
Was sind Geoinformationen und wem nützen sie?
Geoinformationen beschreiben Prozesse und Gegebenheiten auf, unter und über der Erdoberfläche. Diese Informationen werden in immer größerem Maße zum Rohstoff für neue informationstechnologische Produkte, Dienste und Anwendungen, wie z. B. Planungssysteme für die Innere Sicherheit, das Katastrophenmana-gement, Standortmarketing oder Stadtinformationssysteme. Sie entwickeln sich in der modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft weltweit zu einem Wirtschaftsgut, das den beteiligten Branchen ein enormes Wachstumspotenzial ermöglicht.
Die Geoinformationswirtschaft in Berlin-Brandenburg:
In Berlin und Brandenburg liegen umfangreiche Geodatenbestände auf einem hohen technischen und organisatorischen Niveau vor. Die in der Hauptstadtregion ansässigen Unternehmen der Geoinformationswirtschaft sind in der Hauptsache auf die Herstellung von Geoinformationsprodukten und -dienstleistungen ausgerichtet. Die Bandbreite der Geschäftsfelder reicht von Vermessungsingenieurbüros bis hin zu internetbasierten Geodaten-Serviceprovidern.
Die Region zeichnete sich durch ein besonders leistungsfähiges Forschungsumfeld im Bereich der Geoinformation aus. Dazu gehören Universitätsinstitute, Hoch-schulen und international renommierte Forschungseinrichtungen wie beispielsweise das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ), das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam (HPI), das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das Institut für Geographie der Universität Potsdam, das Institut für Landschafts- und Umweltplanung an der TU Berlin, das Fachgebiet Computer Vision and Remote Sensing des Instituts für Technische Informatik und Mikroelektronik der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin oder die Abteilung Geomatik der Humboldt-Universität Berlin mit den Themenfeldern Geo-Informationssysteme (GIS), Kartographie und Geofernerkundung.
Nirgendwo in Deutschland gibt es konzentriert so viele Fakultäten, Lehrstühle und Forschungseinrichtungen, die sich mit diesem Thema befassen. Neben den Potenzialen für Forschung und Entwicklung begründet dies eine hohe Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte.
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