Kooperationsnetzwerk Bau-EE

Kooperationsnetzwerk Bau-EE „Emissionsneutrale und energieautarke Bauweisen im Zuge globaler Klimaveränderungen und ihrer Chancen“

Im Dezember 2019 reichte der Verband GEOkomm e.V. ein neues Netzwerk beim VDI/VDE ein.
Ziel des Netzwerks ist die gemeinsame Entwicklung von Verfahren und Technologien für den Aufbau dezentraler energieautarker Komplexlösungen mit der schrittweisen Anbindung an digitale Strukturen, teilautomatisierten Wartungs- und Serviceprozessen und langzeitliche Betrachtungen zur räumlichen Umgebung unter klimatischen Veränderungen.
Die Herausforderungen, sinnvolle, nachhaltige Lösungen, d.h. ökologische und ökonomisch tragbar, sozial verträglich und politisch modern orientiert, mit den Menschen und für die Natur zu finden, sind dabei stets standortspeziell, regional unterschiedlich und historisch gewachsen. Dennoch ist die Notwendigkeit des Handelns existenziell und erfordert schnelle, stringente und fachübergreifende Umsetzungen, neue Denk- und Kostenmodelle für Immobilien und moderne angepasste Lebensvorstellungen zwischen den verschiedenen Menschengruppen (Generationen, Nationen, Religionen u.a. Einteilungskategorien).
Der Fokus wird hierbei auf Folgendem liegen:

  1. „Entwicklung dezentraler autarker Komplexlösungen zur Schaffung nachhaltiger Strukturen bei der Gewinnung, Umwandlung, Speicherung, Bereitstellung der Energie und deren optimalen Verbrauch“
  2. „Entwicklung digitaler Verfahren und Technologien zur Berechnung, zum Vergleich und zur Optimierung individueller Lösungen dezentraler Energieversorgung unter Berücksichtigung vorhandener und neuer Bausubstanzen und mit der Anbindung an BIM- Strukturen“
  3. „Entwicklung neuer Beschäftigungstechnologien und Arbeitsinhalte durch Vernetzung klimarelevanter Modullösungen strukturübergreifend und nachhaltig“

Neubau, Bauen im Bestand, der Umgang mit denkmalgeschützter oder kontaminierter Bausubstanz vom Einfamilienhaus über Wohn- und Freizeitkomplexe bis hin zu industriellen Verarbeitungsstätten in Stadt und Land und das Betreiben dieser Bestandsimmobilien sind an unterschiedliche Prozesse mit besonderen Anforderungen wie z. B. CO2-Neutralität, energetischen und klimatischen Besonderheiten, Trink- und Brauchwasserverbrauch, Boden- und Bauwerkssubstanz sowie Lärm- und Strahlenschutz langfristig gebunden. Insgesamt müssen alle gesetzlichen, politischen, ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekte am Standort betrachtet und berücksichtigt werden.
Die ersten Verknüpfungen einer Industrie 4.0 konformen Fertigung von Bauteilen und Bauelementen in einigen Gewerken, die Nutzung digitaler Zwillinge für Simulations- und Optimierungsprozesse auf dem Bau und von der Planungs- bis zur Bewirtschaftungsphase haben erfolgreich begonnen. Neue Technologien und Produkte müssen nun in Robustheit und Funktionalität überzeugen und sich in relevanten und aktuellen Technologie- und Anwendungsfeldern beweisen. Die zu entwickelnden systemübergreifenden Verfahren, Produkte und Leistungen werden so miteinander verknüpft, dass ganzheitliche und möglichst weitgehend automatisierte Prozesse und Wertschöpfungsketten für unterschiedliche Anwendungsdomänen erschlossen werden können und dadurch schnell und nachhaltig globale Klimaziele unterstützt werden.

 

 

Mehr zum Netzwerk Bau-EE demnächst.

 

Ihre Ansprechpartner

Dietmar Feigenspan
Projekt- und Innovationsmanagement
 
Tel.: 0331/ 273 4137
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