Nachrichten aus der Geoinformationswirtschaft

25 % steuerfreie Forschungszulagen für die Unternehmen –jährlich max. 500.000 €

 

Am 1.Januar 2020 trat das vom Bundesfinanzministerium auf den Weg gebrachte Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung in Kraft. Die Forschungszulage ist wichtig, damit deutsche Unternehmen stärker in FuE investieren und erfolgreich im internationalen Wettbewerb bestehen können. Das stärkt den Standort Deutschland und kurbelt private Investitionen und Innovationen an.


Kernelemente des Gesetzes in der vom Bundestag verabschiedeten Fassung:

 

  • Alle Arten von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben grundsätzlich förderfähig
  • Ob Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung – Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus all diesen Kategorien sind grundsätzlich förderfähig.
  • Anspruchsberechtigt sind alle steuerpflichtigen Unternehmen: Kleine und mittlere Unternehmen profitieren allerdings besonders
  • Sofern sie in Deutschland steuerpflichtig sind, können alle Forschung und Entwicklung betreibenden Unternehmen von der steuerlichen Forschungsförderung profitieren.
  • Eine Förderung ist nunmehr auch für die Vergabe eines Forschungsauftrages beim Auftraggeber (Auftragsforschung) möglich. Gerade für kleinere Unternehmen ist dies von Vorteil, denn sie sind bei der Forschung mangels eigener Forschungskapazitäten oft auf die Auftragsforschung angewiesen.
  • Auch Unternehmen in Verlustphase werden gefördert
  • Die neue Forschungszulage beträgt 25 % der förderfähigen Aufwendungen. Dies sind insbesondere dem Lohnsteuerabzug unterliegende Löhne und Gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in begünstigten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mitwirken. Bei der Auftragsforschung werden 60 Prozent des Entgeltes, das der Auftraggeber an den Auftragnehmer leistet, als förderfähiger Aufwand angesehen.
  • Die förderfähige Bemessungsgrundlage wird jedoch pro Unternehmen/Konzern auf eine Obergrenze von 2 Mio. Euro pro Wirtschaftsjahr begrenzt. Das führt zu einer höchstmöglichen Forschungszulage pro Wirtschaftsjahr von 500.000 Euro.
  • Der Antrag auf Forschungszulage wird beim zuständigen Finanzamt rückwirkend für das Wirtschaftsjahr mit entsprechender Bescheinigung der FuE-Tätigkeit gestellt. Die Forschungszulage wird auf die Ertragssteuerschuld des Anspruchsberechtigten angerechnet. Ist die Forschungszulage höher als die im Rahmen der nächsten Veranlagung festgesetzte Steuer, wird dieser Betrag als Steuererstattung ausgezahlt. Damit können auch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Unternehmen gefördert werden, die sich in einer Verlustphase befinden und deshalb keine oder nur wenig Steuern zahlen. Das ist gerade auch für Unternehmen in der Wachstumsphase (z. B. Start-ups) wichtig.

 

 

 

 

 

Sicher am Himmel

Die unbemannte Luftfahrt wächst rasant - und steht vor Herausforderungen, die nur in Netzwerken zu meistern sind

 

Die Potsdamer Neueste Nachrichten berichtet am 28. April 2017 über das ZIM-Netzwerk SiBeL. Zum Artikel hier

 

 

 

Studenten der Pariser Universitäten Panthéon Sorbonne, Paris Diderot und ENSG Geomatique besuchten den Verband

 

Am 29.03. wurde GEOkomm von einer 20-köpfigen Studentengruppe der renommierten Pariser Universitäten Panthéon Sorbonne, Paris Diderot und ENSG Geomatique besucht. Auf ihrer Studienreise interessierte die Studenten im Masterstudiengang „Carthageo“ auch die Arbeitsweise eine unseres Verbandes. In einer zweistündigen Diskussion konnten wir ihnen einen Einblick in unsere Projekte und die verschiedenen Wege geben, mit denen wir Unternehmen der Geoinformationswirtschaft fördern. Frau Nargess Kamali, wissenschaftliche Mitarbeiterin, stellte das EU-Projekt ENERGIC-OD vor. Michael Bauer, Projekt- und Innovationsmanager gab eine Einführung in das erfolgreiche Managen von Innovationsnetzwerken und Dr. Peter A. Hecker, Geschäftsführer, sprach über die Verbandstätigkeiten.

 

 

 

MediaTech Hub Potsdam

 

Der MediaTech Hub Potsdam ist ein physischer Ort und ein Netzwerk zugleich. Er bündelt Innovationen von Digital Media und Digital Engineering am Standort. Ein eigens produziertes Video, mit dem sich die Stadt Potsdam im Rahmen der Digital-Hub-Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums bewirbt, bringt Ihnen den einzigartigen Campus näher.

 

GEOkomm unterstützt mit seinen Mitgliedern und Netzwerken das MediaTech Hub Potsdam und arbeitet selbst aktiv an Kooperationen und Wissenstransfer zwischen verschiedenen Branchen und fördert Innovationen mit Geoinformation als Schnittstelle.

 

 

 

LBG Nachwuchsinitiative

 

Um auch in Zukunft den Bedarf an unterschiedlich qualifizierten Arbeitskräften decken zu können, wurde durch die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) eine Nachwuchsinitiative initiiert. Durch diese sollen die Berufe der Geoinformationstechnologie über alle Generationen bekannt gemacht werden.

 

Die Geoinformationsbranche ist mit dem Wissenschaftsbereich Geodäsie ein für die Gesellschaft unverzichtbares Berufsfeld, das sich besonders in den letzten Jahren im Wandel befindet. Durch die ständige Modernisierung bis hin zur Neubildung von Berufen ist und bleibt dieser Wissenschaftsbereich für Berufseinsteiger, Umschüler und Studierende ein ausgesprochen attraktiver Arbeitsbereich.

 

Weiter führende Informationen zur Nachwuchsinitiative erhalten Sie über folgenden Link Nachwuchsinitiative der LGB

 

Download PDF-Datei, öffnet neues Fenster Broschüre Arbeitsplatz ERDE

 

 

 

 

ENERGIC OD Contest

 

Gestalten Sie mit uns die GI Zukunft! Schicken Sie uns Ihre Idee zu einer Open-Data App und gewinnen Sie - neben der Unterstützung unserer Experten bei der Entwicklung Ihrer App - bis zu 1500 Euro.

Zum Contest hier lang www.energic-od.eu/contest

 

 

 

GEOkomm und das GFZ wurden in den Kreis der Copernicus Relays aufgenommen

 

Die Copernicus Relays sind ein Netzwerk von Kontaktstellen für Erdbeobachtungsdaten in ganz Europa, das im Laufe des Jahres 2017 errichtet wird. Nutzer können sich mit Fragen an GEOkomm und das GFZ wenden und erhalten fachkundige Auskunft von den hauseigenen Experten oder den angeschlossenen Partner wie dem DLR, Airbus Defense and Space oder dem Geo.X Netzwerk.

 

Freuen Sie sich nicht nur auf eine Hotline direkt zu den Experten, sondern auch auf Veranstaltungen, Wettbewerbe, Fortbildungen und mehr rund um das Thema Copernicus.

 

Der Kick-off-Event des Copernicus Relay findet am 21. April 2017 in den Räumen der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) von 11:00 bis 15:00 Uhr statt.

 

Zum Programm der Auftaktveranstaltung hier

 

Weitere Infos und Anmeldung unter geschaeftsstelle@geokomm.de

 

 

 

 

 

Umfrage zur Fachkräftebedarf im Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin-Brandenburg (IMK)

 

Die i-vector Innovationsmanagement GmbH führt im Auftrag der Berlin-Brandenburger Wirtschaftsförderungen diese Umfrage zu den Auswirkungen des Digitalen Wandels auf die IT-, Medien- und Kreativbranche durch.

 

Unter den Teilnehmenden werden zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses am 29.7.2016 drei Raspberry Pi 2 Quad Core Starter Kits verlost (alternativ 3 kg Himbeereis der Berliner Eis-Manufaktur Florida-Eis). Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, geben Sie am Ende der Umfrage bitte Ihre Kontaktdaten an. Die Kontaktdaten werden nur zu Zwecken der Verlosung und des Versands der Losgewinne verwendet.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung! 

 

Zur Umfrage  www.umfrage.i-vector.

AED-SICAD präsentiert 3A Editor ATKIS mit neuen Korrekturfunktionen

DTK-Aktualisierung wird noch effizienter

 

Der 3A Editor ATKIS unterstützt als einziges Geoinformationssystem die integrierte Fortführung von Basis-DLM (Landschaftsmodell) und der daraus abgeleiteten topographischen Karten (DTK). Die dabei in der DTK punktuell auftretenden Topologiedefekte können mit neuen Korrekturfunktionen des 3A Editor jetzt automatisch eliminiert werden. Der Aufwand für die Aktualisierung der DTK wird sich dadurch nochmals deutlich reduzieren.

 

Weitere Infos zum GEOkomm-Mitglied AED-SICAD hier

Open Data Roundup

Offene Daten sind nicht nur ein vieldiskutiertes Thema in Politik und Medien sondern auch zunehmend Grundlage täglicher Arbeiten. Sei es als schnell benötigte Hintergrundkarte, als Beispieldatensatz oder als Basis für ganze Produktivsysteme. Aus diesem Grund hier einige Quellen offener Daten, auf die wir in der letzten Zeit gestoßen sind und die evtl. nicht jedem bekannt sind.

Viel Spaß beim Stöbern:

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